„Was übrig bleibt – Ein Damenroman“ von Sigrid Combüchen – Rezension

Schweden, Anfang des 21. Jahrhunderts: Die Autorin Sigrid Combüchen erhält einen Leserbrief aus Spanien. Der Name der Absenderin ist Hedwig Langmark. Diese meint sich und ihre Familie in einem Roman der Autorin wiedererkannt zu haben. Combüchen gibt vor in dem Haus der Familie zu wohnen, um mehr über Hedwigs Geschichte zu erfahren. So entwickelt sich zwischen den beiden Frauen ein reger Briefwechsel.

Hedwig, kurz Hedda, erzählt von ihrem Leben als junge Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit, in der Frauen zwar schon Abitur machten, aber nur um kurz darauf zu heiraten und Kinder zu bekommen. Kurz, in altbekannte weibliche Rollenmuster zu verfallen. Nicht so die junge Hedda. Diese hat andere Pläne für ihr Leben. Sie will Schauspielerin werden und studieren.

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„Sehnsucht der Frauen“

Die vier Schwägerinnen Rachel, Märta, Anita und Karin verbringen zusammen ihre Ferien auf den schwedischen Schären. Während sie auf die Ankunft ihrer Männer warten beginnen sie sich Geschichten über ihre Beziehungen zu erzählen. Schnell wird deutlich das der äußere Schein von Glück und Harmonie trügt.
Anita gibt den Anstoß und berichtet kurz von der Entfremdung zwischen sich und ihrem Mann Paul. Die Ehe sei jeden Tag derselbe Trott, man kenne sich eigentlich kaum mehr.
Dies zum Anlass nehmend beichtet Rachel eine kurze Affäre mit ihrer Jugendliebe Kaj, nach deren Offenbarung Rachels Mann Eugen Selbstmord begehen will. Hier geht es weiter…