„Was übrig bleibt – Ein Damenroman“ von Sigrid Combüchen – Rezension

Schweden, Anfang des 21. Jahrhunderts: Die Autorin Sigrid Combüchen erhält einen Leserbrief aus Spanien. Der Name der Absenderin ist Hedwig Langmark. Diese meint sich und ihre Familie in einem Roman der Autorin wiedererkannt zu haben. Combüchen gibt vor in dem Haus der Familie zu wohnen, um mehr über Hedwigs Geschichte zu erfahren. So entwickelt sich zwischen den beiden Frauen ein reger Briefwechsel.

Hedwig, kurz Hedda, erzählt von ihrem Leben als junge Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit, in der Frauen zwar schon Abitur machten, aber nur um kurz darauf zu heiraten und Kinder zu bekommen. Kurz, in altbekannte weibliche Rollenmuster zu verfallen. Nicht so die junge Hedda. Diese hat andere Pläne für ihr Leben. Sie will Schauspielerin werden und studieren.

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„Auf den Schwingen des Adlers“, Ken Follett – Rezension

1978 herrscht im Iran das Chaos. Islamische Revolutionäre stehen kurz davor den Schar von seiner Position zu stürzen. Fast alle US-Firmen sind dabei das Land zu verlassen. Nur die vom Multimillionär Ross Perot gegründete Firma EDS hält noch die Stellung. Der ursprüngliche Auftrag, für das iranische Gesundheitsministerium ein modernes Kommunikationssystem einzurichten, ist so gut wie gescheitert. Nun geht es nur noch darum die verbliebenen Zahlungen einzuholen und die restlichen Mitarbeiter zu evakuieren. Doch aus den rein geschäftlichen Verhandlungen wird Ernst, als das iranische Ministerium die beiden EDS-Manager Bill Gaylord und Paul Chiapparone unter zwielichtigen Behauptungen verhaftet. Kaution: 13 Millionen Dollar.
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„Die Päpstin Johanna – Biographie einer Legende“ von Max Kerner und Klaus Herbers

Nicht erst seit dem Roman Die Päpstin von Donna W. Cross ist das Thema der Päpstin Johanna in aller Munde. Diese „Legende“, wie es in dem Werk Die Päpstin Johanna – Biographie einer Legende der Autoren Max Kerner und Klaus Herbers heißt, existiert laut Überlieferung bereits seit dem 9. Jahrhundert. Eine junge Frau soll es geschafft haben Oberhaupt der katholischen Kirche zu werden. Ein Skandal für die einen, eine bewundernswerte Tat einer mutigen Frau für die anderen. Hier geht es weiter…

„Nackt“ von Regisseur Mike Leigh

Johnny befindet sich, mal wieder, in Schwierigkeiten. Der zynische Straßenphilosoph ist auf der Flucht aus Manchester, wo er sich nach einem Date an einer Frau vergangen hat, und kommt bei seiner Bodenständigen Ex-Freundin Louise, in London, unter. Diese ist nicht begeistert den heruntergekommenen, mittellosen Johnny zu sehen. Johnny hingegen revangiert sich bei Louise, indem er sie ein wenig an seinem Welthass teilhaben lässt – er schläft mit ihrer Mitbewohnerin Sophie, welche wiederum ihr chaotisches Leben mit wechselten Sexualpartnern zu kompensieren sucht. So stürzt sich der Egozentriker in das Londoner Nachtleben und taumelt dabei von einer skurrilen Situation in die Nächste. Sei es der Rundgang mit dem sich missverstanden gefühlten, alternden Nachtwächter, das kurze, sexuelle Intermezzo mit einer alleinstehenden und nach Zuwendung hungernden Mitvierzigerin oder auch die Rundfahrt mit einem Plakatierer, welcher Johnny auch noch das letzte Eigentum stiehlt. Johnny scheint von den gescheiterten Gestalten angezogen zu werden, wie die sprichwörtliche Motte vom Licht. Hier geht es weiter…

„Das Jesus Video“ von Andreas Eschbach

Der Name Andreas Eschbach dürfte inzwischen den meisten Bücherfreunden ein Begriff sein. 1953 in Ulm geboren, studierte Eschbach in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik. Nach Abbruch seines Studiums und einer Tätigkeit als Unternehmer, schaffte er Anfang der 90er Jahre den ersehnten Durchbruch als Schriftsteller. Sein erster Roman „Der Haarteppichknüpfer“ von 1995 wurde mit dem deutschen Science Fiction-Preis, wie auch mit dem belgischen und französischen Literaturpreis ausgezeichnet. Bis heute hat der Science- Fiction-Autor mehr als 40 Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Autoren seines Genres. Hier geht es weiter…

„Anubis“ von Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein gilt seit langem als die deutsche Antwort auf den Großmeister der Fantasy-Literatur Stephen King. In den 80er Jahren feierte der in Weimar geborene Autor seinen ersten großen Erfolg. Danach folgten zahlreiche Bestseller, darunter die „Chronik der Unsterblichen“, die „Märchenmond“ – Zyklen oder Einzelromane wie „Midgard“, „Wolfsmond“ und „Dunkel“. Viele dieser Werke schuf Hohlbein in Zusammenarbeit mit seiner Frau Heike Hohlbein und seiner Tochter Rebecca. Bis heute hat Wolfgang Hohlbein über 200 Bücher veröffentlicht, davon über 160 Bestseller mit einer weltweiten Auflage von weit mehr als 45 Millionen Büchern. Hier geht es weiter…