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Boris-Mikhailov-Schau geht am Pfingstmontag zu Ende. Bislang rund 35.000 Besucher

Der 1938 in der Ukraine geborene Boris Mikhailov gehört heute zu den berühmtesten Fotokünstlern der Gegenwart. Die Berlinische Galerie widmet Mikhailov, der seit 10 Jahren in der deutschen Hauptstadt lebt, eine große Schau, die am Pfingstmontag zu Ende gehen wird. Bislang sahen rund 35.000 Besucher seine bekanntesten, aber auch bislang nicht ausgestellten Fotoserien aus dem Zeitraum von 1966 bis 2011.

Für die Fotografische Sammlung der Berlinischen Galerie konnte deren Leiter Ulrich Domröse im Jahr 2002 acht Arbeiten aus der Serie „Case History“ ankaufen. Wenig später folgten vier Arbeiten aus der in Berlin entstandenen Serie „In the Street“. Mikhailov, der im Rahmen des DAAD-Künstlerprogramms im Jahr 1996 in Berlin lebte, kehrte im Jahr 2000 in die Stadt zurück und pendelt seither zwischen Berlin und seiner Heimatstadt Charkow in der Ukraine. Anknüpfend an die Sammlungsbestände der Berlinischen Galerie wurde eine Ausstellung entwickelt, die nicht nur die Sammlungsaktivitäten im Bereich der Gegenwartskunst repräsentiert, sondern gleichzeitig den Bezug zur Stadt Berlin als künstlerischem Erfahrungshintergrund dokumentiert und anhand ausgewählter Werkgruppen das Schaffen Mikhailovs vorstellt.

Nach der Einzelausstellung von Boris Mikhailov wird die Berlinische Galerie dann ab dem 5. Oktober der künstlerischen Fotografie in der DDR die international erste umfassende Ausstellung widmen.

Boris Mikhailov
Time is out of joint. Fotografien 1966 – 2011
Noch bis 28.05.2012, 10:00 bis 18:00 Uhr
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg

Weitere Informationen erhalten Sie bei Abruf des folgenden Links:
http://bit.ly/zYyZrk

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