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23. Mai 2012, 17:00 Uhr

Der 1957 in Wolfsburg geborene Künstler Joachim Grommek lebt und arbeitet heute in Berlin. Subtil spielt er mit der Malerei an nicht-malerischen Objekten. „Ich nehme banale Dinge und verändere sie. Ich nehme das Alltägliche und mache es interessant, ich nehme das Interessante und mache es banal.“ sagt Grommek und sorgt für noch mehr Verwirrung, indem er „Spanplattenoberlächen“ malerisch fälscht. Bei Joachim Grommek erkennt man die Malerei zunächst nicht: Leere Sockel stehen im Raum; erst bei genauem Hinsehen erweisen sich die ausgesparte Spanplattenstruktur auf der Oberseite und der umgebende weiße Anstrich als sorgfältig gemalte Kopie der darunterliegenden Realität. Indem Grommek das Motiv beibehält, ändert er den Blick. Original und Kopie können nicht mehr eindeutig voneinander unterschieden werden.

Die Teilnehmer der Atelierführung erfahren Hintergründiges über Werk und Wirkung, Kopie und Fälschung und die Malerei als eine Denkweise.
Joachim Grommek hatte Einzelausstellungen u.a. in der Galerie der Stadt Remscheid, dem Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen und bei der Galerie Mathias Güntner, Hamburg sowie Auftritte in Amsterdam und Zürich.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung und weitere Informationen unter tabbert@adk.de

ARTEFAKT Kulturkonzepte
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www.artefakt-berlin.de

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