Edition Taube: Don´t look now – Pressemitteilung Platform3

Ausstellung des Verleger- und Künstlerkollektives Edition Taube

Eröffnung: 16. Mai 2012, 19h, PLATFORM3. In Anwesenheit der Künstler.
Ausstellung: 17. Mai – 06. Juni 2012
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-19h, Mi 12-20h. Sonntags geschlossen.

Ist das Buch noch ein Kommunikationsmedium oder hat es bereits neue Funktionen übernommen?
Auf Einladung von PLATFORM3 konzipiert das Verleger- und Künstlerkollektiv Edition Taube (DE)
eine neue, ortsspezifische Videoinstallation. Unter dem Titel „Don’t look now“ setzt sich diese mit der Produktion und Rezeption von Büchern auseinander. Die Inszenierung der Instanz Buch in remedialisierter und graphisch verfremdeter Form hinterfragt die Machtverhältnisse zwischen Autor und Leser.

„Don’t look now“ untersucht und verhandelt die Beziehung zwischen Autor und Leser unter aktuellen Gesichtspunkten. Zur Darstellung der sich gegenwärtig verschiebenden Machtverhältnisse im Medium Buch führt das Kollektiv Begriffe wie „Editor“ und „Empfänger“ ein. Der „Editor“ umfasst dabei die Funktionen Autor, Herausgeber oder graphischer Formgeber. Der „Empfänger“ ist Adressat, Leser und Rezipient. Im Zuge der Entwicklung vom gedruckten Wort zum virtuellen Text verändert sich auch der Umgang mit dem Medium Buch. Die vom Nutzer ursprünglich erlernten Codes greifen nicht länger. Edition Taube beschäftigt sich mittels graphisch verfremdeter Bücher mit der Rollenverschiebung zwischen Autor und Leser und den daraus resultierenden Reibungsflächen. „Don’t look now“ vereint mögliche Ansätze zur graphischen wie inhaltlichen Remedialisierung des Buches.
Edition Taube wurde 2009 von Jonas Beuchert, Tilman Schlevogt und Jan Steinbach gegründet. Das Verleger- und Künstlerkollektiv fokussiert sich auf zeitgenössische Kunst und Meinungsbildung mit dem Ziel, eine Plattform für herausragende Künstler und Autoren zu schaffen. Sie veröffentlichen Editionen, Künstlerbücher und Zines in kleineren Auflagen.

Contact:
PLATFORM3 – Räume für zeitgenössische Kunst

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B∃SETZT – Diskurse zu Kunst, Politik und Ästhetik – Pressemitteilung

25. April 2012 bis 15. Mai 2012

Internationaler Video Call zum Thema Kunst im urbanen Raum

PLATFORM3 – Räume für zeitgenössische Kunst stellt sich als einzigartiger, progressiver Kunstort in München dar. Seit März 2009 bietet er Raum für lokale wie internationale Ausstellungs- und Diskursprojekte, ist Produktionsort wie auch Experimentierfeld für Künstler, junge Kuratoren und Kulturmanager. Im Sommer 2012 organisiert PLATFORM3 eine mehrteilige Veranstaltungsreihe zum Thema Besetzungsstrategien der Kunst. Neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen gibt es eine Filmvorführung zum Thema Kunst im Urbanen Raum. Hier gibt es nähere Infos…

Was: Kurzfilm, gedreht mit der Handykamera (max. 3 Minuten / 5 MB)

Wie: Die eingesandten Videos werden zu einer ca. 60 Min. Projektion zusammengestellt, die am 11. Juli 2012 im zentralen Ausstellungsraum von PLATFORM3 uraufgeführt wird. Finden alle Einsendungen namentliche Erwähnung, erhält ein Verfasser darüber hinaus Platz für einen Textbeitrag in der begleitenden Publikation sowie 150€.

Interessenten senden das Video mit einem filmischen Vorspann (Autor, Titel, Stadt) bitte bis zum 15. Mai 2012 an contact@platform3.de mit einer kurzen Beschreibung (max. 300 Wörter), um welche Stadt und welche künstlerische Besetzung es sich handelt.

“Frauen schön und stark – Frauen von heute über die Schönen der Kunst”, Petra Müller und Rainer Wieland

„Ich bin froh, eine Frau zu sein«, und ihr Mann scheint zu antworten: »Und ich liebe dich genau deswegen, an jeder Stelle deines Körpers und deiner lachenden Seele“ (S. 71)

Gabriele Strehle, die Schöpferin und Chefdesignerin des Modelabels Strenesse, nimmt mit diesem Zitat Bezug auf das Gemälde „Das Pelzchen“ (1638) von Peter Paul Rubens. Rubens porträtierte seine damalige Frau. Angeblich die schönste Frau ihrer Zeit. Heute hätte die Dame nicht den Hauch einer Chance Heidi´s „Next Topmodel“ zu werden. Aber wie heißt es: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und genau darum geht es in dem Bildband: Frauen schön und stark, herausgegeben von Petra Müller und Rainer Wieland. Hier geht es weiter….

„Magnolia“

In einem Vorort von Los Angeles ereignet sich eine Kette von Zufällen, welche neun Menschen in den folgenden 24 Stunden untrennbar aneinander knüpfen wird. Der Fernsehmagnat Earl Partridge liegt im Sterben und vertraut seinem Pfleger Phil einen letzten Wunsch an: er möchte seinen Sohn Frank noch einmal wiedersehen. Während Phil den verlorenen Sohn ausfindig macht, wird Partridges Frau Linda von Schuldgefühlen geplagt. Sie hat ihren älteren Mann nie geliebt, ihn häufig betrogen und erst jetzt wird ihr verzweifelt bewusst, dass sie doch Gefühle für Big Earl entwickelt hat. Unter der Last dieser Erkenntnis steht sie kurz davor, sich das Leben zu nehmen. Hier geht es weiter…

12 x 12. Die IBB-Videolounge in der Berlinischen Galerie – Pressemitteilung

Konrad Mühe: Fragen an meinen Vater
04.05. – 28.05.2012

Im Rahmen von „12 x 12. Die IBB-Videolounge in der Berlinischen Galerie“ zeigt das
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur die Videoarbeit „Fragen an meinen Vater“ von Konrad Mühe. Als sein Vater Ulrich Mühe, einer der prominentesten deutschen Schauspieler, am 22.07.2007 überraschend jung verstarb, setzte in der Presse eine Flut von Nachrufen ein. Besonders die Tagezeitung „Die Welt“ war in ihrem Text darum bemüht, herauszustellen, auf welche Weise – auch im Hinblick auf den Film „Das Leben der Anderen“ – Mühes Leben mit seinen Filmrollen verwoben war.
2011 veröffentlichte sein Sohn Konrad die Arbeit „Fragen an meinen Vater“. Darin findet ein Gespräch zwischen Vater und Sohn statt, bei dem Konrad Mühe die Rollen des Vaters als Basis eines Dialogs nutzt und dadurch die Grenze zwischen privater und öffentlicher Person weitestgehend aufzuheben vermag. So persönlich mutet dieser Film an, dass der Zuschauer spürt, wie wichtig dieses fiktive Gespräch für das Selbstverständnis und die Positionierung des Sohnes ist. Drei Jahre lang hat Konrad Mühe sämtliches Filmmaterial, das im Verlauf der schauspielerischen Karriere seines Vaters entstanden war, sondiert, um „Antworten“ auf jene intimen und persönlichen Fragen zu finden, für die nach dessen Tod Klärungsbedarf bestand. Statt eigene Filmaufnahmen zu verwenden und den Dialog zu personalisieren, schuf er mithilfe von found footage, das heißt nicht selbst gedrehtem Material, ein sehr persönliches, jedoch gänzlich unsentimentales Porträt seines Vaters.

Medienpartner der Berlinischen Galerie: WALL AG

Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Sachbearbeiterin Marketing und Kommunikation
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 833
Fax (+49) – (0) 30 789 02 730
www.berlinischegalerie.de

Filmwettbewerb Haus der Wissenschaft, Braunschweig 2012

Das Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert mit Unterstützung von BS|ENERGY zum dritten Mal einen Kurzfilmwettbewerb. Thema: Kurzschluss. Dabei kommt es weniger auf eine technisch perfekte Produktion, sondern vielmehr auf eine originelle Idee an.

Die Wertung erfolgt in zwei Altersklassen:
Junior: Schülerinnen und Schüler bis 17 Jahre
Senior: Junge Filmemacher ab 18 Jahre

Preise
1. Platz: 500 Euro
2. Platz: 250 Euro
3. Platz: 100 Euro

Anmeldung bis zum 1. August 2012
Abgabetermin für die Filme: 26. August 2012

Nähere Informationen gibt es hier:

Haus der Wissenschaft

Ernst-Bloch-Preis 2012 – Pressemitteilung

Avishai Margalit erhält Ernst-Bloch-Preis 2012 Förderpreis geht an Lisa Herzog – Festakt am 21. September 2012
Der politische Philosoph Avishai Margalit wird in diesem Jahr mit dem Ernst-Bloch-Preis ausgezeichnet, der Ernst-Bloch-Förderpreis geht an die Wirtschaftsethikerin Lisa Herzog. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 2.500 Euro. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse überreicht die Preise in einem Festakt im Ernst-Bloch-Zentrum am 21. September 2012 um 17 Uhr.

Hier könnt ihr euch weiter informieren:
www.bloch.de