Meine Erstausstattung

Hallo zusammen!

Nach aufregenden zwei Tagen, bin ich heute noch ganz durcheinander.  Was ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte, sind die vielen tollen Sachen, die ich geschenkt bekommen habe! Wahnsinn! Meine neue Familie scheint sich schon sehr lange auf mich vorbereitet zu haben. Ich frage mich, warum mir nicht früher Bescheid gesagt wurden ist? Aber was soll´s.

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Die ersten Wochen

Hallo zusammen!

Wo fange ich am besten an?  Mein Name ist Molly und ich bin seit noch nicht mal acht Wochen auf dieser Welt. Ihr glaubt gar nicht, was ich in dieser Zeit schon alles erleben durfte! Mir wird ganz schwindlig, wenn ich nur daran denke! Aber für den Anfang vielleicht erst einmal ein paar Details zu mir.

Meine Mama ist eine Havaneserin und mein Papa ein  Tibet Terrier. Beide sind super lieb und einfach nur zum Knuddeln. Das kommt nicht von mir, sondern von dem Menschen, der sich um uns kümmert. Frauchen, sagen Mama und Papa. Alternativ auch Futtergeber, Streichler, Häufchenwegmacher,… Na ja, auf jeden Fall ist sie wirklich lieb zu uns. Ich finde Mama und Papa natürlich auch klasse.  Vor allem Mama war die ersten Wochen wahnsinnig wichtig für mich. Bis ich zwei Wochen alt war, konnte ich nur blind durch die Gegend krabbeln.  Zum Glück habe ich festgestellt, dass ich meine Mama auch blind und fast taub immer finde. War zwar nervig mich mit meinen Geschwistern um die Milchbar zu streiten, doch sobald ich eine Zitze hatte war immer alles gut!

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Molly mit ca. vier Wochen

Aber ich kann Euch sagen, als ich dann endlich was sehen konnte wurde es erst richtig spannend! Anfangs klappte das mit dem Laufen noch nicht so gut. Immer wenn ich zu dem lustigen runden Ding hin wollte, welches so schön rollt, bin ich über meine eigenen Füße gestolpert. Wie ein Betrunkener, meinte Frauchen. Dieser Betrunkene ist wohl auch noch nicht so lange auf der Welt. Besonders viel Spaß macht es auch mit meinen beiden Brüdern und meiner Schwester zu spielen. Gut, meistens purzeln wir dabei übereinander und landen auf der Schnauze. Aber Mama, Papa und Tante Lotta sind immer zur Stelle, um uns wieder aufzuhelfen.

Ach so, Tante Lotta lebt auch mit bei uns. Sie ist ein Tibet Terrier, wie mein Papa.  Und passt auf uns auf, wenn Mama mal etwas Ruhe braucht. Manchmal will Tante Lotta unsere Mama gar nicht mehr zu uns lassen, weil sie uns so lieb hat. Dann kommt Frauchen und scheucht sie aus dem Zimmer. Ich mag Tante Lotta ja, aber Mama ist einfach die Beste!

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Molly mit 5 Wochen

Ach, ich könnte Euch noch so viel erzählen. Als ich das erste Mal richtiges Futter probieren durfte, wir zusammen nach draußen gegangen sind (brrrr, war das kalt) oder wir Besuch von Tante Lottas erwachsenen  Kindern bekommen haben.  Vielleicht schaffe ich es später, Euch davon zu berichten.  Auf jeden Fall war mein Leben bisher ganz wunderbar!

In letzter Zeit hat sich allerdings was verändert. Alle sind ganz aufgeregt. Immer wieder kamen in den letzten Wochen fremde Leute zu uns und haben sich lange mit Frauchen unterhalten.  Solange sie mich streicheln und mit mir spielen ist hier jeder willkommen. Manche sind länger geblieben oder kamen sogar nochmal wieder. Die waren aber auch besonders nett. Dann hat Frauchen uns nach und nach mit anderen Namen angesprochen. Nur mich nicht. Ich bin und bleibe Molly. Ob das jetzt gut oder schlecht ist?

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Molly mit 6 Wochen

Vor ein paar Tagen hat Frauchen uns kuschlige Decken mit in die Box gelegt. Total lieb von ihr! Für jeden von uns eine. Sie hat sowas gesagt wie, dass wir dann immer Mamas Geruch bei uns haben, wenn wir weg sind. Will sie uns die Decken mit in den Garten raustragen? Mir soll es recht sein. Frauchen sagt auch, dass sie uns Rasselbande vermissen wird und der große Tag bald gekommen ist. Manchmal sind diese Zweibeiner schon seltsam.  Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt darauf, was es noch alles zu entdecken gibt! Ich werde Euch natürlich davon berichten. Jetzt muss ich mich erstmal wieder zu meinen Geschwistern kuscheln und eine Runde schlafen.

Bis zum nächsten Mal und einen dicken Hundekuss! ♥

 

Eure Molly

„Was übrig bleibt – Ein Damenroman“ von Sigrid Combüchen – Rezension

Schweden, Anfang des 21. Jahrhunderts: Die Autorin Sigrid Combüchen erhält einen Leserbrief aus Spanien. Der Name der Absenderin ist Hedwig Langmark. Diese meint sich und ihre Familie in einem Roman der Autorin wiedererkannt zu haben. Combüchen gibt vor in dem Haus der Familie zu wohnen, um mehr über Hedwigs Geschichte zu erfahren. So entwickelt sich zwischen den beiden Frauen ein reger Briefwechsel.

Hedwig, kurz Hedda, erzählt von ihrem Leben als junge Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit, in der Frauen zwar schon Abitur machten, aber nur um kurz darauf zu heiraten und Kinder zu bekommen. Kurz, in altbekannte weibliche Rollenmuster zu verfallen. Nicht so die junge Hedda. Diese hat andere Pläne für ihr Leben. Sie will Schauspielerin werden und studieren.

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„Auf den Schwingen des Adlers“, Ken Follett – Rezension

1978 herrscht im Iran das Chaos. Islamische Revolutionäre stehen kurz davor den Schar von seiner Position zu stürzen. Fast alle US-Firmen sind dabei das Land zu verlassen. Nur die vom Multimillionär Ross Perot gegründete Firma EDS hält noch die Stellung. Der ursprüngliche Auftrag, für das iranische Gesundheitsministerium ein modernes Kommunikationssystem einzurichten, ist so gut wie gescheitert. Nun geht es nur noch darum die verbliebenen Zahlungen einzuholen und die restlichen Mitarbeiter zu evakuieren. Doch aus den rein geschäftlichen Verhandlungen wird Ernst, als das iranische Ministerium die beiden EDS-Manager Bill Gaylord und Paul Chiapparone unter zwielichtigen Behauptungen verhaftet. Kaution: 13 Millionen Dollar.
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„Tyson“ – Filmkritik

Mike “Iron” Tyson ist einer der berühmtesten Schwergewichtsboxer der Welt. In der Dokumentation von James Toback wird ein bisher unbekannter Blick auf den mehrfachen Boxchampion freigegeben. Mike spricht offen über seine schwere Kindheit in Brooklyn, die Verbrechen, welche er dort beging, Aufstieg und Fall seiner Boxerkarriere wie auch über Frauen, Sex und Familie. Parallel zu den überraschend emotionsreichen Interviews wird dem Zuschauer Mikes Lebensweg anhand von zahlreichen Medienberichten vor Augen geführt. Hier geht es weiter…

„Interview“ – Filmkritik

Der Journalist Pierre Peders sieht sich eigentlich als seriöser Politberichterstatter. Als sein Redakteur ihn während eines Skandals in Washington zu einem Interview mit dem B-Movie Star und Serienschauspielerin Katya nach New York schickt, ist Pierre äußerst verärgert darüber. Katya erscheint mit über einer Stunde Verspätung zu dem Interview, was Pierre noch mehr Grund gibt sie vollkommen unvorbereitet mit banalen und mürrischen Fragen zu attackieren. Katya, welche auf den ersten Blick oberflächlich erscheinen mag, kontert auf jede Frage. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie das Interview ab und macht sich auf den Weg zu ihrem Loft.

Wie es der Zufall will zieht sich Pierre bei dem Zusammenstoß seines Taxis mit einem Laster eine Kopfverletzung zu – direkt neben Katyas Loft. Diese nimmt ihn mit zu sich um ihn zu verarzten. Pierre und Katya setzen ihren verbalen Kampf fort, wobei sich herausstellt, dass mehr hinter der jungen Schauspielerin steckt, als nur ein hübsches Gesicht. Hier geht es weiter…

„Brassed Off“

Zu Beginn der 90er Jahre steht das kleine Städtchen Grimley vor dem sozialen Ruin. Dem Kohlebau droht die Schließung und somit über tausend Menschen die Arbeitslosigkeit. Inmitten der Verhandlungen, Streiks und desillusionierten Familien probt die Männerblaskapelle unter der Leitung des engagierten Danny für die Meisterschaft in London. Doch aufgrund der wirtschaftlichen Situation sind die Meisten nicht mehr überzeugt von dem Fortbestand der Band. Als die junge Gloria zurück in die Kleinstadt kommt und sich der Kapelle anschließt, erfährt diese einen Aufschwung. Zudem entflammt zwischen dem Posaunist Andy und Gloria erneut eine alte Liebe. Aber schon bald müssen sie feststellen, dass die Musik nicht die Kraft hat die Realität zum Besseren zu verändern. Trotz ihres Einzuges in das Finale scheint aller Leben in einen Abgrund zu stürzen. Das Bergwerk wird geschlossen, Danny kommt sterbenskrank ins Krankenhaus und sein Sohn sieht als letzten Ausweg aus seiner misslichen Lebenslage den Freitod. Die „Grimley Colliery Band“ steht vor dem Aus. Hier geht es weiter…